Die offenen VW-Käfer Umbauten, auch Buggys genannt, sind heute beliebter denn je und sehr selten geworden. In den 60er Jahren bauten die Hippies Kaliforniens die ersten VW-Käfer in Strandfahrzeuge um, der Pionier unter ihnen war Bruce Meyers, dessen Konstruktion in allen Modellen wieder kopiert wurde. Die Gefährte traten ihren Siegeszug nicht zuletzt durch den Auftritt der Beatles mit einem VW Buggy an. Zudem gab es mittlerweile an den kalifornischen Küsten Rennen, wofür die Wagen noch aufgemotzt wurden.
Dieser Trend schwappte Ende der 60er Jahre nach Europa über.
Später wurden die VW Buggys am häufigsten als Bausätze für die so genannten Kite Cars verwendet. Mittlerweile ist es jedoch fast unmöglich, ein solches Fahrzeug amtlich zu zulassen, oder eines im Straßenbild zu entdecken.
Der VW Käfer bot sich aufgrund seiner Konstruktion, die in Bodenplatte und Karosserie unterteilt war, wegen seines günstigen Ankaufspreises als Gebrauchtwagen und seiner Geländegängigkeit, besonders für die Umarbeitung in einen Buggy an. Grundlage eines Selbstbausatzes für den VW-Buggy war die zweiteilige Kunststoffkarosserie, die aus Laminat mit einem glasfaserverstärktem Kunststoff bestand. Die Motorisierung wurde oftmals zusätzlich aufgepeppt. Die Verkürzung des Fahrgestells avancierte zu einer Glaubenfrage unter den Buggy-Anhängern. Ende der 80er Jahre mit den erhöhten an Ansprüchen an die passive Sicherheit von Fahrzeugen, stellten die Unternehmen die Produktion der Bausätze nach und nach ein. Cabrios im Allgemeinen und die nunmehr sehr teuren Bausätze verschwanden fast völlig vom Markt. Selbsttragende Karosserien eignen sich zudem für eine Umarbeitung nicht. Die zwischenzeitlich angebotenen Oldtimer zum Selbstbauen, bieten dem Schrauber keinen wirklichen ökonomischen Vorteil im Gegensatz zum Kauf eines fertigen Autos. Dennoch sind die Kite Cars keine Erfindung der Moderne, bereits Ende des 19. Jahrhunderts boten verschiedene Automobilhersteller Selbstbausätze an. Mittlerweile erlebt der Buggy ein Revival und zahlreiche Autoproduzenten bringen erneut Buggymodelle auf den Markt.