1999 führte Audi im A6 (Modell 4B) ein neues Automatikgetriebe ein, das zusammen mit dem Zulieferer LuK aus Stuttgart entwickelt wurde.
Es handelt sich bei der Multitronic um ein stufenloses vollautomatisches Getriebe, das nach dem Prinzip der Variomatik, die aber bisher nur in Zweirädern und schwächeren PKWs Verwendung fand.
Audi wirbt damit, dass mit der Mutitronic optimale Fahrleistungen mit geringstmöglichem Verbrauch verbunden werden können, da der Motor durch eine adaptive Kennfeldsteuerung stets im energetisch günstigsten Drehzahlbereich laufen kann. Auch im Praxistest kann ein geringerer Kraftstoffverbrauch gegenüber der Handschaltung nachgewiesen werden.
Die Multitronic besteht im wesentlichen aus zwei variablen Kegelscheibenpaaren - Variator genannt - und der kraftübertragenden Zugkette, die auf den Kegelflächen läuft. Eine separate Lamellenkupplung sorgt für die Verbindung zwischen Motor und Getriebe.
Für sportliche Fahrer hat Audi ein manuelles Schaltprogramm in die Multitronic integriert, wobei bis zu sieben Fahrstufen simuliert werden.
Um auch stärkere Motoren mit der Multitronic verbinden zu können, hat Audi das maximal übertragbare Drehmoment auf 380 Newtonmeter gesteigert.