Standheizungen ermöglichen eine Beheizung des Innenraums eines Fahrzeuges ohne den gestarteten Motor vorauszusetzen.
Man unterscheidet dabei zwei Arten der Standheizung.
Zum einen gibt es Systeme, die vom Treibstoff des Autos direkt angetrieben werden, zum anderen gibt es auch Systeme, welche elektrisch betrieben werden und daher einen Netzanschluss voraussetzen.
Ebenso gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Standheizung einzustellen.
Über eine Zeitschaltuhr, kann man z.B. entweder die Einschaltzeit bestimmen oder die ungefähre Abfahrtzeit einstellen, damit das Auto bereits aufgewärmt ist.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Einstellung über Funkfernbedienungen, dabei unterscheidet man GSM-Systeme und Systeme, die über normalen Funk eingeschaltet werden. Dabei haben GSM-Systeme den Nachteil, dass sie mit zusätzlichen Mobilfunkkosten verbunden sind, da sie über SMS gesteuert werden. Allerdings kann man so die Anlage auch über große Distanzen entfernt steuern.
Die Funktionalität einer Standheizung ist bis zu - 40 Grad Celsius gewährleistet und die meisten Geräte erreichen den maximalen Betrieb bereits nach wenigen Sekunden, in den meisten Fällen nach nur 30 Sekunden.
Man unterscheidet weitergehend Luftheizungen und Wasserheizungen, die sich in der Betriebsform unterscheiden.
Eine Standheizung ist vor allem in kalten Wintermonaten von Vorteil, in denen sie z.B. das Befreien der Scheiben von Eis ersparen kann und somit einen wichtigen Beitrag zum komfortablen Fahren beisteuert.