Wer heutzutage ein Auto fährt, muss gelegentlich auch Reifen wechseln... zumeist sind diese auf robusten, seit langer Zeit bewährten und heute preisgünstig herzustellenden Stahlfelgen aufgezogen. Stahl lässt sich leicht aus Roheisen herstellen und belastet die Umweltressourcen weniger als teure Leichtmetalle; zudem sind Stahlfelgen weniger druck-, kratz- und schlagempfindlich und außerordentlich preiswert. Allerdings wird die Lebensdauer von Stahlfelgen bei mangelnder Pflege durch unerbittlich fortschreitende Korrosion begrenzt: Rost an den Felgenrändern kann bei schlauchlosen Reifen zu Luftaustritt führen. Auch einfache Stahlfelgen sollten daher regelmäßig gereinigt, entrostet und eventuell mit einer Schutzlackierung vor zu frühem Ausmustern bewahrt werden. Auch wenn Stahlfelgen durch ihr höheres Gewicht zu höherem Kraftstoffverbrauch führen als Alternativprodukte aus Leichtmetall, sind sie beispielsweise für den Einsatz im winterlichen Straßenverkehr mit seinen Einflüssen durch Streusalz unentbehrlich - Stahl steckt Oberflächen-Einflüsse durch Salz einfach besser weg. Und das beste Plus ist einfach die Tatsache, dass sich Stahlfelgen weniger heftig durch harte Randsteinberührungen oder ähnliche Einflüsse verformen lassen. Somit wird Stahl auch in naher Zukunft das bestimmende Material für den Felgenbau bleiben.